Marketing

Marketing für Autoren und wieso wir Blogger lieben

Marketing für Autoren

Beim Litcamp in Hamburg hatten wir eine interessante Session.

Eingeladen waren Blogger und Autoren und die Frage, die im Raum stand war:

Was können wir machen, um noch besser zusammen zu arbeiten?

Es entwickelte sich eine rege Diskussion und die wichtigsten Punkte hab ich für euch auf Twitter mitgeschrieben.

Twitter hat nur leider keine anständige Suchfunktion, warum ich es für euch hier noch einmal aufschreibe.

Blogtouren

Viele Blogger werden gerne und offen zugeben, dass Rezensionen bei ihnen am schlechtesten geklickt werden. Was jedoch immer noch und immer wieder viele Leser interessiert sind Blogtouren.

Dies ist ein interessanter Marketingaspekt für Autoren. Was Blogtouren genau sind könnt ihr hier nachlesen:

Die Menge an Klicks

Da ist diese Bloggerin, sie hat 10.000 Follower im Bereich Mysterie. Du schreibst aber Romance?

Der Tipp ist, diese Bloggerin wird dir weniger bringen als eine mit nur 200 – 500 Followern, die dafür aber alle Romance lesen.

Wenn ihr euch also auf die Suche nach einem Blog macht, achtete darauf, dass ihr die gleiche Zielgruppe habt!

Hunderte Klicks auf euren Beitrag bringen nichts, wenn ihr sie in die falsche Zielgruppe abfeuert.

Rezensionen

Noch einmal zurück zu den Rezensionen.

Auch wenn sie nicht so viel geklickt werden, wie zum Beispiel die Blogtouren. Sie sind wichtig für jeden Autor, also kommentiert sie, zeigt den Bloggern, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird.

Teilt ihr Rezensionen von Bloggern vergrößert ihr nicht nur die Reichweite der Blogger, sondern auch die von euch selbst.

Interviews

Wer bist du? Wie bist du zum schreiben gekommen? Hast du eine Katze? Was ist dein Lieblingstee?

Die Zeit in der wir Autoren in unserem stillen Kämmerchen herumsaßen und schrieben sind vorbei.

Man findet uns auf Messen, LitCamps und natürlich in Interviews.

Nimm dir die Zeit für Interviews! Auf diese Art bekommen deine Leser einen Zugang zu dir und aus Lesern werden Fans und hin und wieder sogar Freunde.

Eine meiner liebsten Freundschaften begann mit einer Autorin, die ich um ein Interview gebeten hatte.

Was kann ich als Autor noch machen?

Lesungen

Auch ein unumgängliches Mittel gesehen zu werden sind Lesungen.

Egal ob für Fans, die die Bücher bereits kennen, oder Neugierige, die nur einmal hineinschnuppern wollen.

Auch Blogger, die eben nicht nur über Rezensionen schreiben wollen, sondern über Events. Vielleicht solltest du dir Angewöhnen, zu jeder Lesung auch mindestens einen Blogger einzuladen?

Hashtags

Du bist im Socialmediabereich unterwegs, aber du hast nicht das Gefühl auch jemanden zu erreichen?

Nutze Hashtags die kleine Raute vor dem Schlagwort erweitert nicht nur deine Sichtbarkeit, sie zeigt dem Leser auch gleich, wer du bist.

#Autorenleben #amwriting #Romantasy #Fantasy #Thriller

Zu den bereits gängigen kann man seine eigenen dazu finden. #Projektname vereint alle Tweets zu einem Projekt, auf Instagram kann man mittlerweile sogar einzelnen Hashtags folgen.

Traut euch auszuprobieren und vor allem … nutzt den Hashtag.

Twitter

Da wir Twitter und Hashtags gerade aufgegriffen haben.

Man kann diese Socialmedia-Plattform hervorragend für Leserunden nutzen. Unter dem vorher gewählten Hashtag twittern die Leser dann über ihre Emotionen, während sie lesen.

Dadurch, dass der Lesevorgang ja meistens länger als ein paar Minuten andauert, bekommen die Follower immer wieder Infos zu eurem Buch in ihre Timeline gespült. Nennt sich Seeding und jeder der sich mit Werbung etwas auseinandersetzt weiß: Erst die konstante Wiederholung verleitet zum Kauf.

Welche bessere Werbung gibt es, als das direkte Feedback von denen, die es gerade in diesem Moment testen?

Seo

Den Seo will ich nur kurz anreißen.

Es ist kein Hexenwerk, er ist wichtig. Nehmt euch die Zeit und lest euch rein. Gedankenfunken hat dazu zum Beispiel einen wunderbaren Beitrag geschrieben, nutzt ihn!

Youtube

Neben Twitter gibt es ja auch Youtube, das sich größter Beliebtheit erfreut.

Hier ist es übrigens wie auf den Blogs, Rezensionen laufen nicht so gut, was aber gut laufen sind Listen.

„Die 10 besten Bücher des Jahres“ und ähnliches werden gerne gesehen.

Outtakes

Haben wir nicht alle eine Homepage für einen halbwegs seriösen Auftritt im Netz?

Und kennt nicht fast jeder Autor diese Szenen, an denen zwar Herzblut hängt, die einem aber in der Geschichte nicht weiter bringen?

Bei vielen Filmen kann man sich die Outtakes auf der DVD anschauen, bei uns Autoren auf den Homepages und so noch einmal für eine oder zwei Szenen zu den Lieblingscharakteren zurückkehren.

Blogger und Leser

Und wo wir gerade bei Bloggern sind. Es wird einen extra Beitrag über Blogger, wie man sie anschreibt und was man besser nicht macht, geben.

Was ich allerdings jedem raten kann, ist: Nehmt eure Leser ernst. Du kannst noch so gut schreiben, wenn du ein überhebliches Arschloch bist, will keiner deine Bücher lesen.

Wie immer, wenn euch der Beitrag gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr ihn weiterempfehlt.

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